Hallo Freunde historischer Landmaschinen 

Wir sind eine Interessengemeinschaft die sich für den Erhalt und die Pflege von historischen Landmaschinen und Schleppern zusammengefunden hat.

Auch der praktische Einsatz der Landmaschinen z.B. bei einem historischen Feldtag, als auch bei verschiedenen Schleppertreffen in der Region gehören zu den Aktivitäten der "Freunde historischer Landmaschinen Hohenlohe".

Bei den monatlichen Treffen beschäftigen wir uns unter anderem mit technischen Details und Funktionen der Landmaschinen und Schlepper.

Natürlich sind auch Erfahrungs- und Wissensaustausch wichtige Themen die bei den monatlichen Treffen auf dem Programm stehen.

 

 

 

 


Wie Sie sehen, sind wir eine bunt gemischte Gruppe in allen Altersklassen, die Spaß am Erhalt und vor allem am Einsatz von historischen Landmaschinen und Traktoren hat.

Denn der praktische Einsatz von alten Landmaschinen steht bei uns an vorderster Stelle. Da die klassischen Schleppertreffen, bei denen die Schlepper hochglanzpoliert in Reih und Glied präsentiert werden fast schon wieder der Vergangenheit angehören!

 

Deshalb ist es unser erklärtes Ziel alte Maschinen und Gerätschaften zu Erhalten und soweit als möglich, bei verschiedensten Aktivitäten wieder zum Einsatz zu bringen.

Hierbei bekommen die Schlepper ebenfalls wieder ihre eigentliche Arbeitsaufgabe, für die sie einst geschaffen wurden.

Denn die Arbeitserleichterung bzw. die Mechanisierung in der Landwirtschaft kam nicht nur durch den Schlepper sondern erst durch die Vielzahl der einzelnen Maschinen und Geräte, die für die Arbeitsabläufe in der Landwirtschaft erforderlich waren.

 

Die Vielfalt der historischen Landmaschinen, die jeder einzelne aus seinem Besitz in die Interessengemeinschaft einbringen kann, reicht von gebräuchlichen Standardmaschinen, die oft zu hunderten oder sogar tausenden gebaut wurden bis hin zu Exoten, die nur in geringen Stückzahlen gebaut oder aber nur ganz kurz in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.

Es ist erstaunlich, wie viele Leute sich in den Jahren von 1920 bis 1960 mit der Mechanisierung der Landwirtschaft beschäftigten. Dadurch entstanden natürlich auch Maschinen und Geräte, die sich im alltäglichen Einsatz einfach nicht durchsetzen konnten oder schon nach kürzester Zeit durch bessere und modernere Maschinen aus dem Markt gedrängt wurden.

Auch viele Dorfschmieden entwickelten und bauten Maschinen für die Landwirte in Ihrer Umgebung. Eine stattliche Anzahl an Dorfschmieden entwickelten sich zu großen Maschinenfabriken um der großen und rasanten Nachfrage von landwirtschaftlichen Maschinen gerecht zu werden.

 

Allein dieser Umstand erweckt heute bei vielen Menschen das Interesse diese Maschinen und Geräte und den Werdegang des technischen Fortschritts und der Mechanisierung zu erhalten.

Deshalb ist es auch unser Bestreben nicht nur die Maschinen und Geräte zu besitzen, sondern auch deren Einsatz und die damit verbundenen Arbeitsvorgänge und Abläufe, wie sie die Landwirtschaft früher prägten zu erhalten. 

 

Es ist ein wichtiges Kulturgut, wie früher unter harten Bedingungen Landwirtschaft betrieben wurde und wie man durch die Mechanisierung der Landwirtschaft die Ernährung und den Wohlstand der Bevölkerung steigerte.

 

Diese Entwicklung und Mechanisierung unserer Vorfahren wollen wir pflegen und erhalten um sie an die nächsten Generationen weiterzugeben!

 

Es ist ein tolles Gefühl, wenn vor allem die älteren Generationen z.B.  bei einem historischen Feldtag  in Erinnerungen schwelgen und Sätze zu hören sind wie: "sou an Bulldog henn mir a mol ket"  oder  "liwe Zeit mit sou anere Maschin hob i frühr a scho gschafft".

Es sind aber auch Sätze zu hören, wie: "Gott sei Dank miesa mer mit dem Zeigs hait nimme schaffa, - isch des frühr a gschind gweh", das heißt es gibt nicht nur gute und schöne Erinnerungen, denn die Arbeit war hart und schwer.

Aber im weiteren Gespräch kommen dann auch Aussagen wie: "awer mer hats annawech ruicher ket un swor net sou hektisch wia hait"  und spätestens dann ist die Welt wieder in bester Ordnung.

 

Solche  und ähnliche Gespräche sind Ansporn genug für weitere zeitaufwändige Planungen und Vorbereitungen für zukünftige Aktivitäten, denn dies ist, wenn auch bescheiden der Lohn für unsere Arbeit! 

 

Deshalb sind wir auch eine gute Adresse, wenn Sie ihr Event mit einem kleinen kulturellen Beitrag bereichern möchten, sprechen Sie uns einfach an.

Um auch bei zukünftige Aktivitäten auf einen abwechslungsreichen und interessanten Maschinenpark zurück greifen zu können, sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuen "alten" Maschinen und Geräten. Wenn Sie also noch Gerätschaften besitzen, die wieder zum Leben erwachen sollen oder Sie wissen wo noch verborgene Schätze schlummern, dann sprechen sie uns doch bitte an!

 

Wir hoffen, Ihnen hiermit einen kleinen Überblick gegeben zu haben, wer wir sind, was wir machen und was wir zukünftig noch alles vor haben!

 

Haben wir euer Interesse geweckt oder möchtet Ihr wie wir wichtiges Kulturgut pflegen und erhalten, dann setzt euch doch einfach mit uns in Verbindung oder schaut einfach bei einem der monatlichen Treffen bei uns vorbei.

Auch wenn ihr keine Maschinen euer Eigen nennen könnt, aber Interesse an historischer Landtechnik habt, seit Ihr jederzeit herzlich Willkommen!

 

 

 

Bis bald Eure

 

"Freunde historischer Landmaschinen Hohenlohe"

 

  

 

 

 

 

 

 

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